14. Abgestorbene Bäume in der Gemeinde Grünheide

Abgestorbene Bäume in der Gemeinde GrünheideEin Grund für das Hochwasser in der Gemeinde Grünheide ist der Transport der Braunkohle für die Kraftwerke Berlins.

Weil die Kohleschiffe nicht mehr unter den Berliner Brücken durchfahren können, wird bei heftigen Regenfällen das Wasser vor den Toren Berlins aufgestaut. Das kann wie im Jahr 2011 zu Hochwasser führen.

 

 

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Dahme und Spree laufen über, damit die Kohleschiffe weiter täglich die Hauptstadt versorgen können

„… Der Vorwurf vieler Anwohner lautet, dass ihre Felder, Gärten und Keller von der Bundesbehörde geopfert wurden, um den Schaden in Berlin möglichst klein zu halten. Dass dies nicht ganz falsch ist, sagt auch Michael Scholz, Chef des Wasser- und Schifffahrtsamtes Berlin. "Es gab eine Schadensabwägung und Einigkeit bei allen zuständigen Behörden in Berlin und Brandenburg." Wären die Wassermassen über Dahme und Spree ungebremst nach Berlin gelangt, hätte dies auch gravierende Auswirkungen auf die Wärmeversorgung der Hauptstadt gehabt. Die Schifffahrt wäre unmöglich geworden und damit die Kohleversorgung.

"Der Höchstwasserstand an der Langen Brücke in Köpenick darf um keinen Zentimeter überschritten werden", sagt er. Sonst passten darunter die Schiffe nicht mehr durch: Der sogenannte Kohlependel käme zum Erliegen. Das sind jene Schiffe, die das größte Berliner Kohlekraftwerk Klingenberg in der Rummelsburger Bucht vom Hafen Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) aus versorgen. Derzeit transportieren täglich acht große Schubverbände etwa 8000 Tonnen mit Lausitzer Braunkohle. Hauptursache für die Überschwemmungen sind massive Regenfälle und die nachfolgenden Hochwasser - allein fünf gab es im Vorjahr…“

Berliner Zeitung vom 31.01.2011 „Das Opfer für die Rettung Berlins“

 

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