1. Tagebau Welzow-Süd I

Tagebau Welzow Süd IDer schwedische Konzern Vattenfall betreibt die fünf privatisierten Tagebaue in der Lausitz: Die Gruben Nochten und Reichwalde in Sachsen sowie Welzow-Süd, Jänschwalde und Cottbus-Nord in Brandenburg. Allein die drei brandenburgischen Tagebaue pumpen jährlich mehr als 200 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Boden.

Der größte Teil wird in die Spree eingeleitet. Etwa ein Dutzend Tagebaue aus der DDR-Zeit wurden bereits stillgelegt. Für ihre Sanierung kommt der Steuerzahler durch die bundeseigene Gesellschaft LMBV auf.

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Derzeit wird in der Lausitz in folgenden Tagebauen Braunkohle abgebaut:  Nochten, Reichwalde, Welzow-Süd, Jänschwalde und Cottbus-Nord. Der aktive Braunkohlenbergbau pumpte 2009 etwa 230 Mio. Kubikmeter Grundwasser („Sümpfungswasser“) ab - mehr als alle anderen Nutzer zusammen: Industrie, Landwirtschaft und Trinkwasserwerke kommen in Brandenburg zusammen auf 160 Mio. m³

Seit Veröffentlichung der Braunkohlenstudie der TU Clausthal im Mai 2007, in der die Braunkohlenlagerstätten des Landes bewertet wurden, bestehen Planungen mit Jänschwalde-Nord, Bagenz-Ost und Spremberg-Ost weitere neue Braunkohlfelder aufzuschliessen. Erst im Juni 2014 genehmigte die rot-rote Landesregierung den neuen Tagebau Welzow Süd II, obwohl bereits klar ist, dass für Ausbeutung der Braunkohlelagerstätten in der Lausitz Brandenburg einen sehr hohen Preis zahlt.

Jeder Tagebau ist mit Enteignung, Umsiedlung, Natur- und Landschaftszerstörung verbunden. Die Schadstoffemissionen aus der Verbrennung der Braunkohle gefährden sowohl die Gesundheit der Anwohner, als auch die Stabilität des Erdklimas. Keine andere Form der Energieerzeugung ist so klimaschädlich wie die Braunkohleverstromung. Weitere Schäden entstehen Brandenburg bei den Renaturierungsversuchen der Tagebaulöcher. Seitdem in der Region das Grundwasser wieder ansteigt, wird die Spree mit Eisenoxid belastet und hat sich in eine braune Brühe verwandelt. Mit bedrohlichen Folgen für die dort lebenden Organismen, den Tourismus im Spreewald und die Trinkwasserversorgung, bis in die Millionenmetropole Berlin.

Der Facharbeitskreis Braunkohle der GRÜNEN LIGA informiert mit einem Kohlerundbrief alle diejenigen, die sich gegen neue Tagebaupläne wehren. Mehr Informationen und Download Rundbriefe unter www.lausitzer-braunkohle.de

Aktuelle Informationen über den Kampf gegen neue Tagebaue der Brandenburger Landtagsfraktion von Bündnis 90/ Die GrünenAktuelle Informationen über den Kampf gegen neue Tagebaue der Brandenburger Landtagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen

Positionspapier der Landtagsfraktionen Brandenburg, Sachsen und Sachen-AnhaltPositionspapier der Landtagsfraktionen Brandenburg, Sachsen und Sachen-Anhalt

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